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Aminosäuren Depression: Können sie natürlich helfen?

Sie wissen vielleicht bereits, dass Aminosäuren viele wichtige Funktionen im menschlichen Organismus haben. Unter anderem werden aus einigen dieser Bausteine wichtige Botenstoffe für das Nervensystem gebildet. Hier wird ein positiver Einfluss mancher Eiweißbausteine bei bestimmten Erkrankungen, Beschwerden und gesundheitlichen Einschränkungen diskutiert. Viele Menschen haben es mit Depressionen oder depressiven Verstimmungen zu kämpfen. Können Aminosäuren Depressionen natürliche entgegenwirken? Erfahren Sie in diesen Beitrag mehr zum Thema.

Was ist eine Depression?

Wahrscheinlich kennen Sie Phasen in Ihrem Leben, in denen Sie sich niedergeschlagen und psychisch nicht auf der Höhe fühlen. Dafür können unter anderem bestimmte äußere Einflüsse entscheidend sein. Die Depressionserkrankung umfasst ein komplexes Syndrom. Hierbei sind das Fühlen, Denken und Handeln der betroffenen Person negativ beeinflusst. Zudem können bestimmte Störungen und Körperfunktionen mit depressiven Zuständen einhergehen.

Bei Depressionen ist der Leidensdruck oftmals sehr hoch. Hierin liegt auch der entscheidende Unterschied zu einer einfachen depressiven Verstimmung, die wir immer wieder einmal durchmachen. Depressionssymptome mit Krankheitswert sind dadurch gekennzeichnet, dass sich der/die Betroffene nicht mehr selbst aus dem negativen Gesamtzustand befreien kann.

In der Regel sind medikamentöse und psychotherapeutische Behandlungen unverzichtbar. Gerade die medikamentöse Behandlung kann sehr langwierig sein, da sie individuell auf die einzelnen Patient*innen abgestimmt und vielfach mit Nebenwirkungen verbunden ist.

Depressive Erkrankungen durchlaufen oft Schübe und können nach einer beschwerdefreien Zeit erneut auftreten.

Aminosäuren zur Unterstützung Ihrer Gesundheit

Verschiedene Schweregrade & Ursachen von Depressionen

Es gibt unterschiedliche Verlaufsformen und Schweregrade depressiver Erkrankungen. Deshalb äußern sich diese Erkrankungen mit unterschiedlichen Symptomen. Genauso komplex wie die Arten und Verläufe, sind die bisher diskutierten Ursachen. In den meisten Fällen gelingt es nicht, eine depressive Erkrankung auf eine singuläre Ursache oder einen deutlich erkennbaren Auslöser zurückzuführen.

Das macht auch die Diagnose bei dieser Erkrankung sehr schwierig. Vielfach wirken verschiedene Faktoren zusammen. Dabei kann es sich um äußere und innere Einflussgrößen handeln.

Experten diskutieren in diesem Zusammenhang unter anderem:

  • eine genetische Veranlagung.
  • eine erhöhte Empfindlichkeit beispielsweise durch frühkindliche Traumata.
  • den Missbrauch von Alkohol oder anderen Suchtmitteln.
  • Störungen bei bestimmten Hormonen und Botenstoffen.

Sie ist depressiv

Botenstoffe und Hormone beeinflussen unsere psychische Gesundheit

Unsere Stimmungen und unsere psychische Gesundheit werden auch von Neurotransmittern beeinflusst. Dabei handelt es sich um Substanzen, die unserem Nervensystem als Botenstoffe an bestimmten Rezeptoren andocken und dabei zu Reaktionen führen.

Ein wichtiger Botenstoff ist Serotonin. Diese Substanz hat eine Bedeutung für den Schlaf-Wach-Rhythmus, weil sie eine Vorstufe des Schlafhormons Melatonin ist. Sie soll auch unsere psychische Stabilität beeinflussen. Dabei sind zurzeit noch nicht alle Zusammenhänge und Mechanismen von Serotonin bekannt.

Als relativ sicher gilt aber, dass Serotonin unter anderem beeinflusst, ob wir uns entspannt, ruhig oder gestresst fühlen. Das folgt unter anderem daraus, dass bei einem Mangel an Serotonin die Bereitschaft zu aggressiven Verhalten steigt.

Neurotransmitter beeinflussen außerdem eine Reihe von Organfunktionen sowie die Bildung anderer Substanzen wie bestimmter Hormone.

Schilddrüsengesundheit von Relevanz

Unsere psychische Verfassung wird unter anderem durch die Funktion unserer Schilddrüse beeinflusst. Die Schilddrüsenhormone hängen ihrerseits von weiteren Botenstoffen ab, die sie für die Bildung benötigen. Störungen an der Schilddrüse wirken sich regelmäßig auf die Psyche aus und können ebenfalls depressive Zustände begünstigen.

Die Konzentration bestimmter Hormone schwankt dabei in wechselnden Lebensphasen. Das gilt insbesondere für die Sexualhormone wie beispielsweise Östrogen. Sinkt deren Spiegel in den Wechseljahren bei Frauen, kann das zu Veränderungen der psychischen Verfassung führen.

Bereits aus diesen wenigen Zusammenhängen wird deutlich, wie komplex das Zusammenspiel verschiedener Substanzen und Organfunktionen ist. Auch deshalb ist es sehr schwierig, eine spezifische Ursache für eine depressive Erkrankung zu benennen.

Eiweißbausteine im Zusammenhang mit unserer psychischen Gesundheit

Für alle Arten von Proteinbausteinen ist vor allem eine spezifische Eigenschaft charakteristisch: Alle Bausteine unterliegen im menschlichen Organismus den verschiedensten Umwandlungsprozessen. Aminosäuren sind die Basis von Gewebe, von Hormonen, von Botenstoffen, von anderen Bausteinen und vielem mehr.

Sie sind Bestandteil der unterschiedlichsten Stoffwechselprozesse und nehmen Einfluss auf die unterschiedlichsten Körperfunktionen. Deshalb ist auch der eine oder andere Baustein direkt oder indirekt wichtig für unsere psychische Gesundheit.

Essentielle Aminosäuren gegen Depressionen

Wie wirkt die Aminosäure Tryptophan bei Depressionen?

Wenn es um die Psyche geht, rücken vor allem zwei Aminos in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit: Tryptophan und Tyrosin. Tryptophan wird als Unterstützung bei depressiven Erkrankungen als hilfreich angesehen.

Nach bisherigen Erkenntnissen, scheint dieser Effekt durch den Zusammenhang zwischen Tryptophan und Serotonin möglich zu sein. Tryptophan ist die Vorstufe des Neurotransmitters Serotonin und ein essentieller Proteinbaustein. Das heißt, er wird von unserem Organismus nicht selbst hergestellt, sondern muss mit der Nahrung zugeführt werden.

Um als Basis für die Bildung von Serotonin zu dienen, muss Tryptophan die Blut-Hirn-Schranke überwinden. Nicht alle Substanzen sind in der Lage, diese Grenze zu überwinden, die das Gehirn von den übrigen Körperbereichen getrennt ist.

Tryptophan wird grundsätzlich vom Gehirn aufgenommen, steht dabei aber im Wettbewerb mit anderen Substanzen der Aminosäuren Proteine. Kommt Tryptophan ein anderer Baustein oder eine anderen Substanz zuvor, ist der Rezeptor besetzt und es kann nicht mehr andocken. Ein Baustein kann nicht immer zusätzlich zugeführt werden. Das heißt, wenn Sie 100 % einer Substanz aufnehmen, wandelt Ihr Körper nicht automatisch 100 % davon um.

Bedeutet mehr Tryptophan dann auch mehr Serotonin?

Serotonin hat einen großen Einfluss auf unsere psychische Gesundheit. Das hat man auch bei der Behandlung einer Depression erkannt. Einige Arzneimittel sind in der Gruppe der sogenannten Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer angesiedelt. Sie haben die Funktion, Serotonin längere Zeit vor einem Abbau zu schützen.

Dadurch zirkuliert mehr Serotonin im Gehirn, was sich bei depressiv erkrankten Menschen positiv auswirken kann. Wenn Tryptophan eine Vorstufe von Serotonin ist, könnte man daraus schließen, dass mit der zusätzlichen Aufnahme von Tryptophan mehr Serotonin gebildet wird und sich dies ebenfalls positiv bei Depressionen auswirken könnte.

Nicht immer führt mehr Tryptophan zu mehr Serotonin. Hier kommt es teilweise zu einer gehemmten Aufnahme, weil andere Aminosäuren und Substanzen mit Tryptophan um die Aufnahme ins Gehirn konkurrieren. Vielleicht kennen Sie die Empfehlung, bei Einschlafenschlafschwierigkeiten, heiße Milch mit Honig zu trinken.

Milch ist reich an der Aminosäure Tryptophan. Wird sie zusammen mit Zucker konsumiert, kann diese Kombination die Aufnahme des Bausteins fördern. Auch Schlaflosigkeit ist ein häufiges Symptom im Zusammenhang mit depressiven Erkrankungen. Aminosäuren bei Schlafstörungen zu konsumieren, kann positive Wirkungen auf die Schlafqualität haben.

Schlaf ist ebenfalls an Serotonin gebunden, weil es das Schlafhormon Melatonin bildet. Problematisch ist bei der Zufuhr von Tryptophan, dass sich exakte Dosierungen nicht leicht finden lassen. Zu unterschiedlich sind die einzelnen Bedingungen bei jedem einzelnen Menschen. Außerdem ist die positive Entwicklung einer zusätzlichen Aufnahme der Aminosäure Tryptophan bei Depressionen nicht ausreichend belegt.

Unter Umständen entsteht durch die zusätzliche Aufnahme von Tryptophan zu viel Serotonin im Gehirn. Wer zur Behandlung einer Depression Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer nimmt, muss vorsichtig mit zusätzlichem Tryptophan sein. Ein unkontrollierter Überschuss an Serotonin kann zu lebensgefährlichen Nebenwirkungen führen.

Aminosäuren zur Unterstützung Ihrer GesundheitTyrosin und seine Funktion

Auch nicht essentielle Aminosäuren wie Tyrosin spielen eine wichtige Rolle für unsere Psyche. Ihre Wirkung entsteht, da sie unter anderem zur Bildung eines wichtigen Schilddrüsenhormon beiträgt. Tyrosin ist keine essentielle Aminosäure, sondern wird aus anderen Bausteinen gebildet.

Der Baustein ist nicht nur die Grundlage für das Schilddrüsenhormon, sondern auch die Basis bei der Synthese anderer wichtiger Substanzen und Botenstoffe wie Dopamin. Tyrosin und andere Botenstoffe bilden das Grundgerüst bestimmter Prozesse im Nervensystem. Auch sie wirken sich damit auf unsere psychische Gesundheit aus.

Bausteine in der Gesamtheit unverzichtbar

Es ist nicht immer einfach, bestimmte essentielle Aminosäuren isoliert bei depressiven Zuständen einzusetzen und eine positive Wirkung zu erzielen. Hier kommt hinzu, dass sich eine Depression in den unterschiedlichsten Körperbereichen und Körperfunktionen zeigt.

Wer depressiv ist, bildet in sehr individueller Weise Symptome und gesundheitliche Probleme aus. Dennoch sind sich viele Experten einig dazu, dass Aminosäuren in ihrer Gesamtheit bei einer Depression und möglicherweise auch in der Vorbeugung eines depressiven Schubs hilfreich sein könnten.

Da die Proteinbausteine die Grundlage vieler Prozesse in unserem Körper und auch die Basis anderer Substanzen bilden, unterstützt eine ausreichende Versorgung mit den Bausteinen unsere Gesundheit. Das gilt auch für die psychische Gesundheit.

Es ist sehr schwierig, die Wirkung einer einzelnen Aminosäure auf depressive Zustände in Studien nachzuweisen. Die genannten individuellen Unterschiede bei jedem einzelnen Erkrankten spielen dabei eine große Rolle. Jedoch kann man davon ausgehen, dass eine gesicherte Versorgung vor allem mit essentiellen Eiweißbausteinen uns zuträglich ist.

Ob der Bedarf bei einer depressiven Erkrankung dabei erhöht ist, konnte noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Es ist aber bereits bekannt, dass Stress, Alter, sportliche Anforderungen und Ernährungsgewohnheiten den Bedarf an Eiweiß insgesamt und an einzelnen Bausteinen verändern können.

Auch hier sind die Details im Einzelnen noch nicht wissenschaftlich unterlegt. Genauso variiert etwa die Empfehlung für das Gesamteiweiß pro Tag zwischen 0,8 mg/Kilogramm Körpergewicht bis hin zu 1,6 mg/Kilogramm Körpergewicht.

Aminosäuren Depression: Besonderheiten beachten bei der Ernährung beachten

Bestimmte Ernährungsgewohnheiten beeinflussen die Aufnahme von Eiweiß in den Körper. Obwohl immer wieder behauptet wird, man könne jederzeit mit einer normalen, ausgewogenen Ernährung den Eiweißbedarf des Menschen decken, sollten bestimmte Differenzierungen gemacht werden.

Pflanzliches Eiweiß und tierisches Eiweiß sind sehr unterschiedlich in ihrer Bioverfügbarkeit für den menschlichen Körper. Tierisches Eiweiß gilt allgemein als hochwertiger im Vergleich mit pflanzlichem Eiweiß und enthält meist auch alle essentiellen Proteinbausteine. Veganer und Vegetarier können deshalb unter Umständen nicht alle essentiellen Vertreter der Proteinbausteine aufnehmen.

Bei Eiweiß variiert nicht nur der individuelle Bedarf, sondern auch die Aufnahmefähigkeit von Mensch zu Mensch. Deshalb kann es bei besonderen Lebensumständen und bestimmten Erkrankungen wie bei einer Depression besonders wichtig sein, die sichere Versorgung mit Eiweiß und den wertvollen Proteinbausteinen jederzeit zu gewährleisten.

Das kann auch über eine hochwertige Aminosäuren Nahrungsergänzung erreicht werden.

Depressive Erkrankung überwinden

Die Gesundheit insgesamt stärken

Ernste Erkrankungen der Psyche wie Depressionen sind über Hormone und Neurotransmitter mit der Verfügbarkeit von bestimmten Aminosäuren verknüpft.

Dabei lassen sich keine Standardempfehlungen für die zusätzliche Aufnahme einzelner Bausteine und für ihre Dosierung aussprechen. Hier ist ärztlicher Rat gefragt. Es kann aber bereits unterstützend sein, bei einer Depression für eine ausreichende Versorgung mit allen essentiellen Proteinbausteinen über hochwertige Nahrungsergänzungen zu sorgen.

Somit könnte es sichergestellt werden, dass der möglicherweise gesteigerte Bedarf immer gedeckt ist. Vor allem bei besonderen Ernährungsgewohnheiten sollten Sie Ihre Ernährung mit dem Blick auf die Eiweißversorgung besonders sorgfältig zusammenstellen. Wer depressiv ist, kann in gesteigertem Maße auf eine gute Versorgung mit allen essentiellen Bausteinen angewiesen sein.

Maik Thies (Fitnessfachwirt IHK)

Unser Ernährungsexperte Maik Thies arbeitet seit 2011 erfolgreich als Personalcoach und Manager für Fitness- & Freizeitanlagen im Gesundheitsmarkt.

Als Fitnessfachwirt und Weltmeister im Bodybuilding gibt er sein Wissen an Menschen weiter, die körperliche und mentale Grenzen neu definieren möchten und Wert auf gesunde und ausgewogene Ernährung legen. Zu seinen Kunden zählen u.a. Skeleton Atlethen Janine Becker und Alexander Gassner, Bobpilotin Stephanie Schneider, Rallye Motorsportler Sepp Wiegand etc.

Er unterstützt amino4u dabei, die Prozesse des Körpers für Sie einfach und verständlich zu erklären und Ihnen dadurch die Möglichkeit zu geben, wieder mehr Gesundheit und Lebensfreude zu erlangen.

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